Am Anfang stand schon traditionell der Schweriner Nachtlauf am 2. Mai. Der Steckenverlauf stellte diesmal eine Besonderheit da. Für die Läufer wurden nämlich die Tore der BUGA geöffnet. Es wurde ein Teil des Schlossgartens durchlaufen. Einen Ruck bekam man durch gespielte Sambarhythmen. In dem Hörbereich der Musik bekam man förmlich Flügel. Beim Zieleinlauf war es schon dunkel, eben ein Nachtlauf, aber auch ein gelungener Start ins Laufjahr 2009.
Der Fünf-Seen-Lauf am 4.Juli ist schon ein kleiner Höhepunkt für viele Läufer. Für Einige ist es ein Volkslauf und für die Anderen steht der Wettkampf gegen die Zeit im Vordergrund. Es wurden diverse Trainingspläne erarbeitet und entsprechende Kilometer geschrubbt, um die persönliche Bestleistung zu verbessern.
Diesmal wurde der Start vom Gelände der BUGA ausgeführt. Der Weg zum Start führte über eine Potonbrücke, welche den Blick von der Seeseite auf das Schloss ermöglichte. Der Start verlief dann sehr schell, so dass Redi und ich ihn verpassten. Von der Motivation getragen das Läuferfeld zu erreichen, räumten wir es dann von hinten auf. Die Sonne zeigte sich von ihrer erbarmungslosen Seite, es war heiß. Der Weg wurde immer länger und die Lankower Berge immer steiler. Komischerweise passiert es immer dann, wenn die Joggingroup teilnimmt. Angekommen sind wir alle. Marco lief die 15 km. Da die 10 km und 15 km zur gleichen Zeit gestartet wurden, bestand ein Minimalziel nicht von Marco eingeholt zu werden.
Am 17. Oktober war der Rügenbrückenlauf in Stralsund. Hier sind wir die 12 km gelaufen, einmal über die Strelasundquerung und dann wieder zurück.
Wer kennt ihn nicht den Spruch „Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ Die Anreise erfolgte am Abend vorher. Die Unterkunft stand mit einer Sporthalle schon seit Monaten fest. Zu unserer großen Überraschung wurde die Unterbringung in der Halle gestrichen. Zum Glück wurde uns eine Ausweichmöglichkeit mitgeteilt. Wir konnten zum Glück im Ergometerraum des ortsansässigen Ruderclubs unsere Schlafsäcke ausbreiten.
Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück begann um 10.00 Uhr der Lauf über die Hochbrücke. Der Himmel klarte auf und die Sonne zeigte sich. Es macht immer wieder Freude über die Brücke mit ihren Pylonen zu joggen. Der Zieleinlauf gestaltete sich ein Wenig holprig, da die Nordic Walker sich gerade mit ihren Stöcken in der Zielgasse befanden. Nur mit dem Einsatz des ganzen Körpers konnte sich Gisbert an den Stöcken vorbei ins Ziel bringen.
Der Ausflug in die Hansestadt Stralsund war mal wieder ein Treffer.
Stunden vor dem Jahreswechsel war noch der Schweriner Silvesterlauf zu meistern. Bekanntermaßen liegen vor dem Lauf die Weihnachtsfeiertage, welche jährlich zur Gewichtserhöhung beitragen. Tipp: Damit die Zahl vor dem Komma klein bleibt, richtige Gewichtseinheit wählen. Aber so ist es eben.
Es wurden zwei Runden um den Faulen See gerannt. Das Wetter stimmte und es machte Spaß sich zu bewegen. Am Ziel wurde jeder wieder mit „Berlinern“ und Glühwein belohnt. Es ist schon eine Freude mit uns zu laufen, ansonsten wäre der Frosch ja wohl nicht extra aus Rostock angereist.
Im Jahr 2009 gab es viel Spaß und Schweiß. Dieses wird sich im Jahr 2010 fortsetzen, denn die ersten Laufevents sind schon gesetzt.
Wir sehen uns am Start,
Euer Holger